Porridge aus Leinsamen, Zucghetti Bolognese

Der heutige Tag startete mit einem kleinen Schock, weil die Waage 0,5 kg mehr anzeigte als gestern, obwohl ich dachte, kohlenhydratmäßig gut im Rahmen gewesen zu sein. Vielleicht gab es aber auch eine Bugwelle von vorgestern, denn da war ich zwei mal eingeladen und konnte (okay, wollte) kleine Kh-Sünden nicht ganz vermeiden.

Essensmäßig haben wir heute aber dann wieder gut gestartet, nämlich mit einem super-leckeren Porridge-Rezept von stay-healthy-without-carbs.

Außerdem hat mein GöVe entdeckt, dass Sojamilch-Kaffee viel besser schmeckt, wenn man ihn mit einem Schuss Sahne pimpt! 😀

Frühstück

Porridge aus Leinsamen

Für 2 Personen:

100 g Leinsamen

200 ml Sojamilch

50 ml Sahne

1,3 EL Xylit / entsprechende Menge anderer Süßstoff

2 Tl Zimt

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und bei mittelhoher Hitze ca. 10 Minuten erwärmen und einmal aufkochen lassen.

Die Mischung wird recht fix recht klebrig und pampig, wie Porridge eben.

Man kann es scheinbar auch in der Mikrowelle zubereiten, das habe ich allerdings selbst noch nicht probiert. Ich finde, am Herd stehen und Porridge rühren hat etwas angenehm Meditatives.

Ein leckeres und zufrieden machendes Frühstück! Der Leinsamen hat sehr viel mehr Biss als Haferflocken. Ich werde das Porridge das nächste Mal mit geschroteten Leinsamen probieren.

 

[Edit: Heute früh (nächster Tag) habe ich aus Zeitmangel verbunden mit Neugierde zwei Sorten Porridge in der Mikrowelle zubereitet: mit Goldleinsamen wie gestern und mit geschroteten Leinsamen. Beides bei 800 W für 1,5 min. gekocht, zwischendrin und am Schluss umgerührt, und danach erst die Geschmäcker hineingegeben. Konsistenz und Geschmack werden so ebenfalls hervorragend, der ganze Leinsamen wird auch etwas weicher als im Topf! Aber: für 50 g geschrotete Leinsamen braucht man sehr viel mehr Flüssigkeit als für ungeschrotete. Ich habe nach dem Erhitzen in der Mikro noch ca. 70 ml Sojamilch nachgegossen.]

 

Kohlenhydratgehalt (pro Portion): 100 ml Sojamilch: 0,2 g; 25 g Sahne: 0,8 g –> 1 g

Kaffee: ca. 20 ml Sojamilch, 10 g Sahne: ~0,4 g

 

Mittagessen

Käse mit Käse und Käse. 😉

Zwei Babybels und eine Kugel Mozzarella mit ca. 1 TL Pesto haben mir heute genügt. Das Leinsamen-Porridge macht richtig gut satt!

Kohlenhydratgehalt: 1 TL Pesto: 0,3 g

 

Abendessen

Zucchini-Spaghetti mit Soja-Bolognese Sauce

Für 3-4 Portionen (z.B. Abendessen für 2 + Lunch am nächsten Tag für mind. 1!)

4 Zucchini

360 g Soja-Hackfleisch

1 EL Butter

1 EL Olivenöl

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

4 EL Sahne

1 Dose (400g) stückige Tomaten im eigenen Saft

1 EL Tomatenmark

1 EL Oregano

Kräutersalz, Pfeffer

Parmesan, gerieben, falls gewünscht

Für die “Nudeln” Zucchini waschen und mit einem Sparschäler in mehr oder weniger breite, dünne Streifen schneiden.

Ich bin beim Schneiden so vorgegangen: An einer Stelle so lange schälen, bis die Streifen für Nudeln zu breit werden, dann mit dem Sparschäler ein Stückchen weiter nach rechts rücken und hier so lange schälen, bis die Streifen zu breit werden, usw. Den kernigen Mittelteil habe ich beim “Nudeln”-Schneiden ausgelassen und in Würfel geschnitten.

Die Zwiebel schälen und mittelfein würfeln (ich mag meine Zwiebeln chunky), den Knoblauch schälen und fein würfeln. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig und etwas weich dünsten. Ggf. die Zucchini-Würfel, die vom Nudeln-Schneiden übrig sind, hinzugeben.

Das Soja Hackfleisch zu den Zwiebeln geben und ein paar Minuten mitbraten, die Hitze dazu ruhig etwas höher stellen. Mit Oregano, Kräutersalz und Pfeffer würzen. Mit der Sahne ablöschen und kurz einkochen lassen. Dosentomaten und Tomatenmark einrühren und die Sauce mindestens eine halbe Stunde sanft köcheln lassen.

Wenn die Sauce fertig ist, in einem großen Topf gut gesalzenes Wasser zum Sieden bringen, die Zucchini für ca. 30 sek. hineingeben und anschließend sofort in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Zucchini sollen nicht weich gekocht sein, sondern nur etwas leichter formbar werden. “Al dente” quasi, gell?! 🙂

Zucchini portionsweise auf Tellern anrichten, die Sauce darüber geben und nach Belieben mit Parmesan bestreuen. Mjam!

Kohlenhydratgehalt (pro Portion; 4 Portionen gesamt): 100 g Soja-Hack: 1 g; 5 g Butter: 0 g; 3 g Olivenöl: 0 g; 10 g Sahne: 0,3 g; 35 g Zwiebel: 1,8 g; 1,5 g Knoblauch: 0,4 g; 100 g Tomaten: 3,3 g; 5 g Tomatenmark: 0,6 g; 100 g Zucchini: 2 g   –> 9,4 g

 

Zum Nachtisch gab es dann noch Götterspeise ohne Sahne (die hängt uns nämlich langsam schon zum Hals raus) und eine Creme aus Seidentofu und Kakaopulver mit Süßstoff.

Kohlenhydratgehalt (pro Portion): 200 g Seidentofu: 3,4 g; 25 g Kakaopulver: 3,2 g–> 6,6 g

 

Kohlenhydrate heute: 17,7 g 🙂

*puh* gerade noch unter 20…

Gewichtsveränderung: -1,4 kg

2 Responses to Porridge aus Leinsamen, Zucghetti Bolognese

  • Annika says:

    Geschrotete Leinsamen sind besser verdaulich als ungeschrotete.
    Ich mache das Porridge immer in der Mikrowelle.
    Dein Frühstück hat übrigens für 2 Personen ca. 700 Kalorien.
    Auch bei Low Carb nimmt man nur mit einem Kaloriendefizit ab, daher würd ich auch diese im Auge behalten.

  • admin says:

    Hey Annika, danke fürs Ausrechnen! Ja, ich habe neulich auch diese BBC-Reportage zu Atkins gesehen, nach der es angeblich wirkt, weil man weniger Hunger hat und dann auch weniger Kalorien zu sich nimmt.
    Ich glaube, bis auf die Tofu-Schokocreme müssten wir über den Tag gesehen auch kalorienmäßig im Rahmen gewesen sein.
    Bisher rechne ich die Kalorien allerdings nicht sorgfältig aus, da ich momentan auch so abnehme. Ich mache ja Atkins (oder so) genau aus dem Grund, dass ich keinen Platz im Kopf für so viel Zählerei habe.
    Das Porridge habe ich heute früh auch in der Mikrowelle gemacht – geht genau so gut und ist weniger Abwasch. 😀

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